play
Die imposantesten Dolomitenspitzen wo gibt: Die Geisler in Südtirol
    • Share :
  • |
  • 16
  • VIEWS
DESCRIPTION

Sie trennen das Villnösser (Val di Funes) und das Grödner Tal (Val Gardena) in Südtirol. Ein ganzer Naturpark ist um die beeindruckende Dolomitengruppe entstanden. Die Abendsonne taucht „die bleichen Berge“ in das schönste Gold. Die Geisler sind die „besseren“ Drei Zinnen – sagen wir!

Am Fuße der Geislerspitzen entlang

Wer den Geislern ganz nahe sein will, muss den Adolf-Munkel-Weg bewandern. Diesem Rat sind wir gefolgt. Bei einer Tourenlänge von rund 19 Kilometern, 720 Höhenmetern und einer Gehzeit von circa 6,5 Stunden hat man ausreichend Zeit, die mächtigen Berge in allen Facetten zu betrachten. Die beiden höchsten Gipfel mit 3.025 Metern heißen Sass Rigais und Furchetta. Daneben winden sich die nicht minder aufsehenerregenden „Nadeln“ – auf ladinisch „Odles“ – in die Höhe.

 

Ein italienischer Berg-Naturpark für alle

Der Naturpark Puez-Geisler, in dem sich unsere Route befindet, zieht in den Sommermonaten viele Bergbewunderer an. Denn: Es gibt unzählige Wanderwege und darunter viele leichte bis mittelschwere Touren, die mit Kind und Kegel – und Hunden – zu schaffen sind. Immer wieder finden sich sympathische Almhütten für kurze Einkehrschwünge. Der Adolf-Munkel-Weg ist ein Rundweg, hat keine großen Steigungen oder schwierige Passagen. Einzig seine Länge macht ihn zur mittelschweren Tour.

 

Ein Wanderweg der Klasse 1A

Unser Startpunkt war der Parkplatz bei der Waldschenke in Ranui. Man könnte mit dem Auto auch noch ein paar Höhenmeter gewinnen, doch das geht schließlich auch zu Fuß. Hier schlendern wir erst einmal auf einem Forstweg durch den Wald. Und es dauert nicht lang, da tauchen unsere Lieblingsdolomiten auch schon auf. Bald kehren wir dem Forstweg den Rücken und folgen einem Bach bis zum Einstieg in den Munkel-Weg. Eine erste Rast auf der Wiese der wunderschönen Glatschalm ist unausweichlich.

 

Es geht immer wieder bergauf und bergab – an der Geislergruppe entlang. Mal sind sie zum Greifen nahe, mal entfernen wir uns wieder und sehen sie in ihrer vollen Pracht. Sämtliche Wege, Hütten, Auf- und Abstiege sind bestens beschriftet und gesichert. Besser geht’s nicht! Unterwegs kann man in klaren Bächen oder an den vielen Kuhtränken Wasser nachfüllen – oder aber sämtliche Zwei- und Vierbeinerinnen abkühlen.

Wo sind die Geisler?

Nach einer Einkehr auf der Dusler Hüttn sind wir rasch zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Langsam wurde es frisch – ein Wetterumschwung stellte sich ein und die Berge lösten noch einmal Faszination beim Wanderlust-Team aus. Kaum zurück im Quartier in St. Valentin im Villnösstal schob sich eine Wolkenfront in unser wunderschönes Blickfeld. Und weg waren sie, die Geisler. Wow!

Hard Facts

 

Ausgangspunkt
Parkplatz „Waldschenke“ in Ranui (bei St. Magdalena im Villnösstal)
Wanderweg
Forstwege, Steige, Wald- und Wiesenwege (Schotter, Waldboden)
Schwierigkeitsgrad
mittelschwer; mittelschwer; Wanderung für gut konditionierte Menschen und Hunde bestens geeignet; Orientierung ohne Karte problemlos
Gehzeit Rundwanderweg
ca. 6,5 Stunden
Niedrigster Punkt
1.350 Meter
Höchster Punkt
2.070 Meter
Kosten
4 Euro Tagesparkgebühr

Einkehrmöglichkeiten
viele Almhütten am Weg bzw. etwas abseits des Munkel-Weges (zum Beispiel Waldschenke, Glatschalm, Gschnagenhardtalm, Geisleralm, Dusler Hüttn, Gampenalm,…)

Anreisemöglichkeiten
Mit dem Auto oder mit dem Autobus (zum Beispiel von Brixen oder Klausen) nach St. Magdalena/Ranui

Ausrüstung
Bergschuhe oder Trekkingschuhe; Kleidung je nach Witterung (in dieser Höhenlage wird es bei Bewölkung auch im Hochsommer recht schnell frisch)

 

Die Bergkulisse ist einzigartig. Die Ausstattung des Naturparks ist hervorragend. Es gibt viele verschiedene Wege aller Schwierigkeitsgrade.

 

 

 

Wanderlust-Tipp:
Für alle die übernachten wollen: St. Valentin im Villnösstal ist ruhiger und weniger bevölkert als das näher am Naturpark gelegene St. Magdalena – auch in der Hochsaison.

 

 

30 Aug, 2018 0
Nach einer Sonnenuntergangswanderung aus dem Osttiroler Bilderbuch, folgte am 21. August 2018 eine wunderschöne Tour auf den Kärntner Falkert. Und...
25 Jul, 2018 0
Ihr wundert euch über den Titel? Nein, ist kein Tippfehler. Das ist der Name des Berges, den wir am 17....
4 Jun, 2018 0
Etwas Geduld und Ausdauer sind gefragt auf dieser Tour zu einem der schönsten Seen in den Karnischen Alpen. Der Wolayer...